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Barrierefreiheit im Internet

Ab dem 23. September 2020 müssen alle Websites von öffentlichen Stellen des Bundes barrierefrei zugänglich sein. Die BITV 2.0 regelt die Vorgaben.

BITV ist die Abkürzung für die Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung. Sie regelt für alle öffentlichen Stellen des Bundes die Gestaltung von Websites, Apps und anderen digitalen Inhalten. Damit wird ein Standard festgelegt, der die Barrierefreiheit von digitalen Angeboten sicherstellen soll. Nutzer*innen mit altersbedingten oder technischen Beeinträchtigungen sowie Menschen mit Behinderungen haben so die Möglichkeit, sich Inhalte auf der Website vorlesen oder in bedarfsgerechte Schriften ausgeben zu lassen. Weiterhin regelt die Verordnung den barrierefreien Zugang, der unabhängig vom verwendeten Betriebssystem und den verwendeten Endgeräten möglich sein soll. Ebenso verpflichtend ist die Verwendung einer leicht verständlichen Sprache und die Übersichtlichkeit der Inhalte.

Ab dem 23. September 2020 müssen nun auch ältere Websites öffentlicher Stellen des Bundes die Barrierefreiheit gewährleisten (davon betroffen sind vor dem 23. September 2018 veröffentlichte Websites). Es gilt mittlerweile die bereits im letzten Jahr aktualisierte Fassung BITV 2.0. Sie verweist auf Normen der Europäischen Union und beschreibt diese nicht mehr selbst. Ergänzt sind in der BITV 2.0 Details zur Erklärung zur Barrierefreiheit mit Vorgaben, welche Inhalte barrierefrei zu gestalten sind. Ab 23. Juni 2021 gilt die BITV 2.0 auch für elektronische Verwaltungsabläufe.

Anwendung findet die BITV 2.0 neben den öffentlichen Stellen des Bundes auch auf Stellen, die das Vergaberecht anzuwenden haben und dem Bund zuzurechnen sind. Der Link mit der Bezeichnung "Barrierefreiheit" wird zukünftig auf allen Websites und Unterseiten entsprechender Stellen zu finden sein. Die dort aufgeführte Erklärung muss jährlich aktualisiert werden.

Quelle und weitere Informationen: LINK


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