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Rückblick auf das 2. Breitbandpaten-Treffen 2022 in Erfurt

Am 25. Oktober 2022 fand das zweite Breitbandpaten-Treffen des Jahres in Erfurt statt. Eingeladen hatten das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Gesellschaft sowie die Digitalagentur Thüringen die Breitbandpaten der Landkreise, Vertreter von Thüringer Telekommunikationsunternehmen, des Gigabitbüros des Bundes, der Thüringer Aufbaubank, des Gemeinde- und Städtebundes, des Bundesverbandes Breitbandkommunikation, der kommunalen Dienstleistungsgesellschaft sowie des Förderprojektträgers des Bundes.

Das Netzwerktreffen stand mit seinen Themen ganz im Zeichen und der Dynamik des eigenwirtschaftlichen Breitbandausbaus in Thüringen und dessen Herausforderungen. Dr. Herbert Vogler, Geschäftsführer der Digitalagentur Thüringen, präsentierte auf Grundlage einer Umfrage der Digitalagentur Thüringen an Breitbandpaten und Telekommunikationsunternehmen, welche Erfahrungen in den vergangenen Monaten bei der Umsetzung des Gigabitausbaus gemacht wurden. Positiv wird die Entwicklung in der Kommunikation zwischen Kommunen und Telekommunikationsunternehmen gesehen. Kommunen müssen weiterhin mit Informationen unterstützt werden, wie beispielsweise zu Unterschieden zwischen eigenwirtschaftlichem und gefördertem Ausbau, Rollen von Thüringer Glasfasergesellschaft, Telekommunikationsunternehmen und Kommunen, Bedeutung von Kooperationsvereinbarungen sowie Verlegung von passiven Infrastrukturen in Mindertiefe.

Als ein sehr gutes Hilfsmittel zur Schließung von Kooperationsvereinbarungen wurde die Checkliste der Digitalagentur Thüringen genannt, die ebenfalls im Rahmen der Veranstaltung in Kurzform erläutert wurde.

Durch das Gigabitbüro des Bundes wurden zwei weitere Themen präsentiert. Eines davon war die Vorstellung des „EWA-Portals“, das vom Gigabitbüro des Bundes für Kommunen zur Verfügung gestellt wird, um nach Partner*innen für den Glasfasernetzausbau zu suchen. Zum weiteren wurde durch Lukas Fiddrich vom Gigabitbüro des Bundes die Orientierungshilfe zum eigenwirtschaftlichen Ausbau vorgestellt, insbesondere in welche Phasen der eigenwirtschaftliche Ausbau gegliedert wird und welche Unterschiede in den Strategien der Telekommunikationsunternehmen bestehen. Zudem wurde mithilfe von Fallbeispielen aufgezeigt, wie eine Kommune beim eigenwirtschaftlichen Ausbau unterstützen kann und welche Besonderheiten es bei der Zusammenarbeit zu beachten gilt.

Für die Breitbandpaten wurde vom Projektträger Breitbandförderung des Bundes das neue Förderportal vorgestellt. Damit fällt es den Antragstellenden leichter, mit der neuen Performance durch das benannte Portal zu navigieren.

Bedeutungsvoll waren die Schlussworte des Gastgebers, Dr. Thomas Knoll, zum Glasfaserausbau in Thüringen. Er warb bei den Anwesenden, die Kommunikation zwischen allen Steakholdern weiter zu intensivieren, die Unterstützung der Digitalagentur und des Gigabitbüros zu nutzen und wünschte sich von den Telekommunikationsunternehmen, die Errichtung von mehrfachen Infrastrukturen in einem Projektgebiet möglichst zu vermeiden.


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